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Livigno, was bleibt?

Das 1. internationale Schachturnier ist Geschichte. GM Naumkin gewinnt mehr oder weniger überzeugend mit 7,5 aus 9. Meine 5 Punkte sind zwar nicht schlecht, aber auch nicht überzeugend. Hatte mir schon mehr ausgerechnet. Natürlich habe ich in der letzten Runde zu aggressiv gespielt, aber ein Remis hätte für die Norm nicht gereicht.

Was bleibt nun von Livigno?

Nun zu Einem hatte ich mächtig Spaß in den meisten Partien. Teilweiße konnte ich vorbereitete Varianten aufs Brett zaubern. (Gelingt mir leider viel zu selten). Zum Anderen habe ich gemerkt dass ich in einigen Eröffnungen noch gewaltige Theoriemängel aufweiße und diese möglichst bald beseitigen muss.

Außer dem Blackout im Turmendspiel in der 5en Runde habe ich mir allerdings nicht altzuviel vorzuwerfen. Ok, das Remis gegen GM Lazic in Runde 7 war keine wirkliche Kampfpartie, aber ich fühlte mich im Turnier eigentlich nur mit Schwarz wohl. (3/4)

Was kann man über das Turnier sagen? Auser einige Reden bei der Preisverteilung (welche mit Schach nichtsmehr zu tun hatten) war das Turnier ein echtes Juwel! Punktlicher Start in die erste Runde, DGT-Bretter, Ersatz-Damen am Brett, heller freundlicher Spielsaal, mit genügend Auslauf und was besonders gut ankamm, gratis Äpfel und Mineralwasser wärend des gesamten Turnieres.

Gepaart mit der schönen Gegend, dem zollfreien Einkaufserlebnis (Diesel etwa für 0,80 €/Liter) ist dieses Turnier eines der schönsten welches ich je gespielt habe und ich bin mir sicher im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Einige Bilder aus Livigno: